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Obstinformation
Das Obstangebot ist heute zu jeder Jahreszeit vielfältig und farbenfroh.Obst zählt wegen seines Gehalts an Vitaminen, Spurenelementen,Fruchtsäuren Frucht,Trauben und Rohrzucker sowie
Aromastoffen zu den wertvollsten Lebensmitteln.Durch ihren hohen Wassergehalt von über 80%,sind die meisten Obstarten leicht verderblich.Der Handel mit Obst unterliegt vor allem der Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für frisches Obst und Gemüse,sowie der Verordnung über Qualitätsnormen für Obst und Gemüse.
Qualitätsnormen
Um dem Verbraucher die Auswahl zu erleichtern,werden viele
Obstsorten nach Handelsklassen oder EG-Qualitätsnormen sortiert. Primär sind dabei äußere Merkmale wie Form,Farbe und Größe ausschlaggebend.Handelsklassen liefern keine Informationen über Geschmack und Vitamingehalt der Obstsorten.
Klasse "Extra"
Das sind fehlerlose Früchte der Spitzenqualität.Meistens sind
sogar unverletzte Stiele vorgeschrieben.
Klasse I
Ein Obst mit makellosem Fruchtfleisch.Leichte Schalenfehler sind
erlaubt.
Klasse II
Die Mindestgrößen müssen eingehalten werden,Fehler in Form und
Farbe sind zulässig
Klasse III
Sind kleinere Früchte,die nur in der Größe unter der Norm liegen,aber sonst der Qualität von Klasse II entsprechen
Handelsklassen sind für nationale Beeren ,Ausnahme Erdbeeren, nicht gesetzlich vorgeschrieben.Hier muss man sich auf das Aussehen verlassen.Geschmack und Nährstoffgehalt hängen vor allem von den Sorten,der Art des Anbaus und der Witterung ab.Selbst die schönsten Äpfel der Klasse Extra enthalten weniger Vitamin C,wenn sie aus den warmen südlichen Ländern importiert werden,als Apfelsorten aus den kühleren nördlichen Gegenden.
Lagerhaltung
Heute werden auch im Winter Sommerfrüchte auf dem Markt frisch
angeboten.Dieses Obst wird nach der Ernte bis zum Verkauf kühl gelagert.Im allgemeinen ist es ratsamer,die Früchte in kleinen Mengen täglich frisch einzukaufen und nicht selbst zu deponieren.
Beeren
Die Hauptsaison für einheimische Erdbeeren,Himbeeren,Johannis und Stachelbeeren sind die Monate Juni und Juli.Die Preisel- und Brombeeren dagegen werden erst im August oder September geerntet.
Zitrusfrüchte
Zitrusfrüchte kann man fast das ganze Jahr über im Angebot erhalten.Nur während der Sommermonate ist es nicht ganz so umfangreich.Allerdings sind Clementinen,Satsumas und Mandarinen fast ausschließlich in den Monaten von November bis Februar im Handel zu kaufen.
Exotische Früchte
Viele Früchte werden je nach Jahreszeit das ganze Jahr hindurch aus den mediterranen,subtropischen und tropischen Teilen der Erde importiert.Sie sind deshalb immer im Angebot.
Trockenfrüchte
Bekannte und beliebte Trockenfrüchte sind Pflaumen,Aprikosen,
Äpfel,Datteln und Rosinen.Sie können etwa ein Jahr lang gelagert werden.Aus optischen Gründen werden helle Früchte gerne geschwefelt.In der Winterzeit finden Trockenfrüchte eine vielfältige Verwendung.
Obst
Das heimische Sommerobst sollte bis zur Genussreife am Baum bleiben.Es lässt sich nicht lange aufbewahren und ist zum baldigen Verzehr bestimmt.Das Herbstobst kann jedoch zur Nachreife eingelagert werden.
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Ananas
Die wichtigsten Anbauländer sind heute Brasilien,die Hawaii-Inseln,Indien,Indonesien,Mexico,die Philippinen, Thailand und Vietnam.Die Hauptlieferanten für Deutschland sind Costa Rica,die Dominikanische Republik,die Elfenbeinküste, Ghana,Honduras und Kenia.Das ganze Jahr über herrscht ein ausreichendes Angebot auf dem Markt.Das köstlich duftende Fruchtfleisch reifer Ananas ist gelb und saftig,der Geschmack süß-säuerlich und von typischem Aroma.Frische Ananas sind nicht nur ein kulinarischer Genuss,sondern sie unterstützen auch eine gesundheitsbewusste Ernährung.Ananas enthält als einzige Frucht in konzentrierter Form das Enzym Bromelin,das im Magen eiweißspaltend wirkt und somit die Verdauung fördert.Daneben enthalten Ananas Vitamin A und B,Calcium und wenig Kalorien. Ananas sind gut für eine straffe Haut und für ein festes Bindegewebe und beugen frühzeitiger Faltenbildung vor.Ein sicheres Zeichen für die Reife einer Ananas ist der intensive Duft,der am besten am Stielansatz wahrzunehmen ist.Sind die Spitzen der einzelnen Schuppen auf der Schale braun gefärbt,so ist die Frucht trotz grüner Farbe reif.Ananas werden meist frisch verzehrt.Hierzu schneidet man Blattschopf und Stielansatz ab und teilt die Frucht dann entweder in Scheiben oder Spalten.Danach werden alle Fruchtstücke von dem holzigen Kern befreit und die Schale abgeschnitten.
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Apfel
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Aprikose
Der größte Teil der Weltproduktion kommt aus den wärmeren Ländern wie Spanien,Italien,Frankreich,Israel, Kalifornien und Griechenland.Das Frischmarktangebot mit Importen aus den südlichen Ländern geht von Mai bis September.Aprikosen sind 4-8 cm große,kugelige bis eirunde Steinfrüchte.Die Haut ist samtartig,manchmal auch glatt,und von hellgelber bis orangegelber,sonnseits auch geröteter Färbung. Vom Stiel bis zum Stempelansatzpunkt verläuft die für die Aprikose charakteristische,die Frucht in zwei Fruchtbacken teilende Naht.Das Fruchtfleisch ist weiß,gelb oder intensiv orangefarben,saftig und äußerst wohlschmeckend.Hervorzuheben ist der hohe Gehalt an den Mineralstoffen Calcium,Phosphor und Eisen sowie an Vitamin C.Karotin (Provitamin A) enthält die Aprikose mehr als die meisten anderen Früchte.Vollreif gepflückte Früchte verfügen über ein ausgezeichnetes Aroma, leider sind sie dann auch sehr verderbanfällig.Zu früh gepflückte Früchte hingegen reifen nicht nach.Sie schmecken fad und entwickeln kein AromaIn erster Linie sind Aprikosen Frischfrüchte. Als Trockenobst werden sie halbiert und ungeschält angeboten.
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Avocado
Die Schale der birnenförmigen Frucht ist je nach Sorte von hell über dunkelgrün bis fast schwarz,von glatt über gerunzelt bis warzig geformt.Das meist zartgrüne Fruchtfleisch umschließt einen braunen,nicht essbaren Kern.Der Geschmack des cremigen Fruchtfleisches ist mild,zartschmelzend und mit nussartigem Aroma.Die Avocado verfügt über einen beträchtlichen Nährwert,sie ist reich an Kalium,Calcium,Eisen und anderen Mineralien sowie an leicht verdaulichen,einfach und mehrfach ungesättigten Pflanzenfettsäuren,Eiweiß und Vitaminen, insbesondere E und denen der B-Gruppe.Avocados eignen sich nur reif zum Verzehr.Eine vollreife Avocado fühlt sich weich an, und das Fruchtfleisch lässt sich wie Butter streichen. Noch feste Früchte können bei Zimmertemperatur,in Zeitungspapier eingewickelt, nachgereift werden.Da sich das Fruchtfleisch einer aufgeschnittenen Avocado rasch bräunlich verfärbt,sollten die Schnittstellen sofort mit Zitronensaft beträufelt werden.
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Babaco Die Babaco ist die Frucht eines kleinen,einstämmigen, bis 3 m hohen,die Früchte ähneln einer Gurke.Sie werden 20-30 cm lang,bis 12 cm dick und 1,5 kg schwer,sind von fünfeckigem Querschnitt und leuchtend gelber Farbe.Diese kernlose Frucht hat nicht nur ein attraktives Äußeres zu bieten,sie schmeckt auch noch einzigartig nach einem saftigen Gemisch von Erdbeere, Ananas und Papaya.Die Heimat der Babaco liegt in den Andentälern Ecuadors.Der hohe Vitamin C-Gehalt der Babaco verhindert sogar die Bräunung der angeschnittenen Frucht.Aber Babacos haben noch mehr zu bieten als ihren Vitaminreichtum, sie sind darüber hinaus ein anerkanntes Heilmittel.Zu den Inhaltsstoffen der Babaco zählt das wertvolle Papain,ein eiweißverdauendes (Fleisch, Fisch, Milch usw.) Ferment,das wegen seiner großen Ähnlichkeit mit Pepsin,dem verdauungsfördernden Ferment des Magensaftes,auch pflanzliches Pepsin genannt wird.Papain entlastet die Verdauungssäfte liefernden Drüsen.Es wirkt neutralisierend bei zuviel Magensäure und Verdauungsproblemen.Die Haltbarkeit der Babaco ist äußerst gut.Auch ohne Kühlung ist sie bis zu 4 Wochen haltbar.Sogar beschädigte Früchte sind noch lange haltbar,weil der Schaden kaum auf die gesunden Teile übergreift.Babacos werden in erster Linie frisch verzehrt.
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Babyananas
siehe Ananas
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Banane
Die Banane wird grün geerntet,dann verschifft und erst in Reifekammern des Importlandes gereift.Wenn die Banane gelb ist mit leicht grünlichen Spitzen,dann ist sie verzehrreif und hat ihr typisches,volles Aroma entwickelt.Der gesundheitliche Wert der Banane ist außerordentlich.Er liegt im Gehalt an wichtigen Mineralstoffen wie Phosphor,Eisen,Kalium,Magnesium, zahlreichen Vitaminen sowie an Ballaststoffen.Bananen sind leicht verdaulich,besonders für Kleinkinder,sowie als Roh und Diätkost geeignet.Bananen sind ideale Energiespender.Sie eignen sich hervorragend als Zwischenmahlzeit,denn sie enthalten unterschiedliche Zuckerarten (Glucose,Fructose und Saccharose).Jede Zuckerart wird im Körper zu einem anderen Zeitpunkt freigesetzt.So liefert eine reife Banane kontinuierlich Energie.Dieser Effekt wird durch ihren Gehalt an Pektinen,stark quellenden Ballaststoffen,verstärkt.Pektine bewirken eine längere Verweildauer im Magen und ein anhaltendes Sättigungsgefühl. Außerdem bilden Bananen einen wertvollen Bestandteil in der Ernährung bei erhöhtem Cholesterinspiegel, bei hohen Blutfettwerten,erhöhten Harnsäurewerten und Gicht.
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Birne
Wie der Apfel zählt die Birne zum Kernobst.Bei fast 2500 Birnensorten sind die Sorten:Abate Fetel,Alexander Lucas, Conference,Dr. Guyot,Kaiser Alexander,Packham's Triumph, Williams Christ,die bekanntesten.Die Hauptanbauländer sind Frankreich,Italien,Belgien,Holland,Österreich,Deutschland, Chile,Argentinien,Südafrika,USA und China.Einfuhren aus Übersee ermöglichen ein ganzjähriges Angebot mit einem Angebotshöhepunkt von August bis Oktober für europäische Ware und Februar bis Juli für überseeische Importe.Birnen besitzen einen hohen,dem Apfel ähnlichen,ernährungsphysiologischen Wert. Der süße Geschmack ist bedingt durch einen verhältnismäßig geringen Gehalt an Fruchtsäuren.Neben dem wegen seiner entwässernden Wirkung erwähnenswerten Mineralstoff Kalium enthalten Birnen einen relativ hohen Gehalt an dem Wachstum-Vitamin B2 und der Folsäure.Birnen werden in der Hauptsache roh verzehrt.
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Brombeere
Brombeeren wachsen an 1,5-2 m hohen,stacheligen oder stachellosen Halbsträuchern.Von Juli bis zu den ersten Frösten tragen sie ihre saftigen,süß-säuerlichen Beeren.Diese sind von dunkelroter,schwarzvioletter bis schwarzglänzender Färbung. Brombeeren besitzen ein einzigartiges Aroma.Brombeeren besitzen einen hohen gesundheitlichen Wert.Ihr hoher Gehalt an Karotin macht sie unter den Beerenfrüchten zum stärksten Lieferant dieses Provitamin A. Zudem sind sie nicht nur unter dem Beerenobst Spitzenträger von Magnesium.Für den Rohgenuss sind Brombeeren eine Köstlichkeit.Die Beeren sollten aber immer voll ausgereift sein.Nur dann besitzen sie ihren Höchstgehalt an wichtigen Inhaltsstoffen und ihr einzigartiges Aroma.
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Chantaraismelone
Die Charentais-Melonen gehören zur großen Familie der Zuckermelonen.Sie sind zwar die kleinsten, aber wegen ihres köstlichen Aromas die begehrtesten Mitglieder.Die runden, leicht abgeflachten Früchte haben eine glatte,gerippte oder leicht warzenartige Schale.Die Farbe ist weiß bis gelblich oder blaugrün mit dunklen Längsstreifen.Das Fruchtfleisch ist orangefarben und schmeckt ausgesprochen süß-aromatisch.Der Hauptlieferant für die echten Charentais-Melonen ist Frankreich von Juni bis September. In den Wintermonaten kommen auch Lieferungen aus afrikanischen Ländern auf unsere Märkte.Charentais-Melonen enthalten äußerst wenig Kalorien, sind aber reichlich mit Mineralstoffen und Vitaminen ausgestattet.Im Körper wandeln Gallensalze und Enzyme die reichlich in Melonen enthaltenen Karotene in Vitamin A um.Zum Rohverzehr die Charentais-Melone halbieren,die Kerne mit einem Löffel herausschaben und das Fruchtfleisch einfach aus der Schale löffeln.
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Chayote
Chayoten sind die Früchte eines ausdauernden, rauhaarigen,mit langen Ranken kletternden Kürbisgewächses.Die reife Frucht ist in Form und Größe einer schlanken Birne ähnlich.Die dünne Schale ist grün bis gelblich gefärbt,wellig und weich bestachelt.Das Fruchtfleisch ist weiß oder grünlich und von neutralem,gurkenähnlichem Geschmack.Die Chayote besitzt einen einzigen Kern,der zwar genießbar ist,meist jedoch nicht mitgegessen wird.Chayoten stammen aus den Bergen Mexikos, Mittelamerikas und Brasiliens.Heute werden sie hauptsächlich in Westindien,Mittelamerika,Westafrika und im Mittelmeerraum angebaut.Importe dieser Früchte erreichen uns vorwiegend aus Brasilien (März bis Juni) sowie aus Costa Rica und Kenia (April bis Dezember).Chayoten sind äußerst kalorienarm.Neben den Mineralstoffen Kalium,Calcium und Eisen enthalten sie Kohlenhydrate,Eiweiß,Provitamin A und Vitamin C.Da Chayoten einen klebrigen Saft absondern, ist es ratsam, sie unter fließendem Wasser zu schälen.
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Cherimoya
Die Cherimoya erinnert an grünliche Riesenerdbeeren von der Größe einer Grapefruit.Das Fruchtfleisch,das Feinschmecker als das köstlichste bezeichnen,ist weich,sahneartig,sehr delikat,mild-süß, äußerst wohlschmeckend.Als Urheimat der Cherimoya gilt das Hochland von Peru und Ecuador.Cherimoyas sind reich an Eiweiß und Traubenzucker und besonders leicht verdaulich.Unreife Früchte sollten niemals im Kühlschrank nachreifen.Wenn die Schale sich schwärzlich verfärbt und die Frucht weicher wird,kann man sie genießen.
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Clementine
Clementinen zählen zu den Strauchbeerenfrüchten.Sie sind klein bis mittelgroß,flach oder bauchig.Die glänzende orangene Schale geht etwas schwerer vom Fruchtfleisch ab als bei der Mandarine,die Fruchtfächer lassen sich aber ähnlich leicht wie bei der Mandarine zerlegen.Das meist kernlose Fruchtfleisch ist sehr saftig,zudem dank eines ausgewogenen Zucker/Säure-Verhältnisses süß und aromatisch.Clementinen duften angenehm.Zu den Anbauländern der Clementine zählen Algerien,Ägypten,Marokko,Spanien,Italien,Frankreich,Südafrika und Uruguay.Europäische Clementinen sind von November bis Februar auf unserem Markt.Clementinen sind reich an wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen (Kalium,Karotin,Vitamin C).Clementinen sollten kernlos sein oder aber nur wenige Kerne aufweisen,eine absolute Kernlosigkeit ist nicht in jedem Fall gewährleistet.Clementinen werden in aller Regel frisch verzehrt.Wegen ihrer natürlichen Verpackung und leichten Schälbarkeit eignen sie sich besonders gut für unterwegs.
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Cranberry
Die rote Cranberry ist äußerlich und geschmacklich der heimischen Preiselbeere sehr ähnlich,nur ist sie etwas größer. Sie hat eine kräftig rote Fruchtfarbe und einen angenehm säuerlichen Geschmack.Cranberry- Pflanzen sind kleine,am Boden rankende,immergrüne Halbsträucher,die feuchte Standorte brauchen.Sie können jährlich Früchte tragen.Heimat und natürliches Verbreitungsgebiet sind die Nordost Staaten Amerikas und Kanada,in den letzten Jahren auch Chile,Polen und einige osteuropäischen Staaten.Die Hauptsaison der Cranberry ist von Oktober bis Dezember,wobei sie für den industriellen Bereich ganzjährig lieferbar ist.Cranberries weisen neben einem hohen Eisen und Vitamin-C-Anteil (7-38mg%) einen hohen Ascorbinsäure Gehalt auf.Aufgrund des hohen Gehaltes der Beeren an bakteriziden und fungiziden Säuren sind sie besonders lange haltbar.Die Verwendung der Cranberry ist sehr vielfältig.Sie können roh als Snack verzehrt,aber auch zu anderen Produkten wie Konfitüren,Gelees,Pudding und Eis weiterverarbeitet werden.
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Dattel
Die pflaumenartigen,länglich-ovalen Früchte sind 8-10 cm lang,rötlich-braun und innen weiß mit einem steinharten, graubraunen,ungenießbaren Kern.Ihr Geschmack ist honigsüß und delikat.Beheimatet ist die Dattel im subtropischen Afrika. Angebaut wird sie hauptsächlich in Nord und Südafrika,Mittelmeerraum,Australien,Texas und Mexiko.Man unterscheidet zwischen der Frischfrucht,die zwischen Oktober und Februar frisch und im restlichen Jahr tiefgekühlt gehandelt wird,und der Trockenfrucht,deren Hauptverkaufszeit in den Wintermonaten ist,die aber praktisch unbegrenzt haltbar ist.Datteln sind reich an Kohlenhydraten,die in erster Linie aus leicht verdaulichem Invertzucker bestehen,wie er auch in Honig enthalten ist.Sie enthalten viel Kalium,Calcium,Eisen, Eiweiß und ferner verdauungsfördernde Ballaststoffe.Trockendatteln sind praktisch unbegrenzt haltbar.Frische Datteln werden überwiegend roh verzehrt.
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Durian
Die dunkelgelbe bis olivgrüne Frucht ist länglich-oval.Die Schale ist mit kurzen,dicken,pyramidenartigen,dornigen Höckern besetzt.Die Durianfrucht ist eindeutig eine Frucht für Kenner und Liebhaber.Man nennt sie auch Frucht der Extreme,da sie bei voller Reife einen unangenehmen,für Europäer als penetrant empfundenen Geruch verströmt.Der Geschmack straft den Geruch jedoch eindeutig Lügen.Vanillepudding mit Mandeln oder süße Zwiebelsauce mit braunem Sherry gewürzt sind passende Beschreibungen für diese außergewöhnliche Frucht.Durianfrüchte werden im ganzen südostasiatischen Raum angebaut.Bei uns werden Durians frisch meist aus Thailand von April bis Juli angeboten.Über die Inhaltsstoffe der Durianfrucht ist wenig bekannt,sicher ist jedoch,dass sie einen hohen Nährwert hat.Angeschnittene Früchte sollten sofort verbraucht werden,da das Fruchtfleisch schnell ranzig und sauer wird und sich durch Oxidation bräunlich verfärbt.Am besten schmecken sie roh mit etwas Zucker bestreut.Aber auch die herzhafte Variante,gewürzt mit Salz,Pfeffer und Zwiebeln,ist eine interessante Zubereitungsmöglichkeit.
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Erdbeere
Die Erdbeere ist die Königin" der Beerenobstsorten, unsere heimische Walderdbeere ist geschmacklich unübertroffen. Je nach Sorte variieren Erdbeeren in Form und Größe,sie sind hell bis dunkelrot und mehr oder weniger fest und saftreich. Die Sortenvielfalt bei Erdbeeren ist unübersehbar und ständig in Bewegung.Unsere schöne,großfrüchtige Erdbeere ist vor über zwei Jahrhunderten aus zufälligen Kreuzungen verschiedener amerikanischer Wildarten entstanden.Erdbeeren werden heute in nahezu allen Ländern der Erde angebaut.Die Züchtung hat Sorten hervorgebracht, die in allen Klimabereichen kultiviert werden können.Die deutsche Produktion fällt in die Monate Juni/Juli. Hauptsächlich in den Frühjahrsmonaten erreichen uns bei ständig steigender Nachfrage Einfuhren aus Israel,Spanien,Italien und später auch aus Frankreich,Belgien und Holland.Erdbeeren haben einen hohen Gehalt an den Mineralstoffen Natrium,Calcium, Kalium,Phosphor und besonders Eisen,an Fruchtsäuren und Vitaminen (Provitamin A, B1,B2, C).Erdbeeren entgiften den Darm,kräftigen das Immunsystem und den Stoffwechsel,wirken entwässernd,blutbildend und fördern das Zellwachstum.Erdbeeren sollten so rasch wie möglich verbraucht werden,da sie sehr schnell nachreifen und leicht verderblich sind.Erdbeeren sind in erster Linie Früchte für den Frischverzehr.
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Feige
Die birnenförmigen Früchte werden bis zu 8 cm groß.Die Farbe der dünnen Schale variiert von gelb über grün bis hin zu dunkelviolett.Je dunkler die Schalenfärbung der Feige ist, desto süßer,weicher und cremiger ist das hellrosa bis dunkelrote süß-aromatische,mit kleinen Samenkernen durchsetzte Fruchtfleisch.Frische Feigen kommen in den Wintermonaten aus Südamerika,von Juni bis Juli aus Spanien und Italien und von September bis November aus Frankreich und der Türkei.Feigen sind reich an wertvollem Fruchtzucker,außerdem enthalten sie Vitamin A, B und C, Calcium,Kalium,Magnesium,Phosphor und Eisen.Diese Inhaltsstoffe sind für die Blutbildung und zur Förderung der Verdauung besonders wichtig.Frische Feigen sollten möglichst bald verzehrt werden.Bis dahin werden sie abgedeckt,frei nebeneinander liegend im Kühlschrank aufbewahrt.Feigen werden fast ausschließlich roh gegessen.
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Feijoa
Die Feijoa ist mit der Guave verwandt.Die runden, länglich-ovalen oder birnenförmigen Beerenfrüchte wachsen an einem kleinen,bis 4 m hohen,immergrünen,strauchartigen Baum. Ihre feste,lederige,nicht essbare Schale ist glatt oder leicht gerunzelt,dunkelgrün in der Farbe.Darunter befindet sich das gelblich-weiße Fruchtfleisch,welches 4-5 geleeartige,mit Kernchen gespickte Fruchtkammern beherbergt.Der säuerlich bis süß-würzige,leicht parfümierte Geschmack der Feijoa erinnert an Guave oder Ananas.Daher wird sie auch als Ananas-Guave bezeichnet.Die Feijoa stammt aus de Region um Uruguay.Heute wird sie in subtropischen Klimazonen,vor allem in Neuseeland, den USA (Kalifornien,Florida),Australien und in vielen Ländern Südamerikas,Afrikas und Asiens angebaut.Obwohl ganzjährig verfügbar,ist die Feijoa nur selten am Markt anzutreffen. Kolumbien bietet sie fast ganzjährig an,Kalifornien von September bis Januar,Neuseeland von März bis Juni,Frankreich von Oktober bis Dezember und Israel von November bis Januar.Die Feijoa ist reich an Mineralstoffen (Kalium,Calcium,Phosphor, Eisen),enthält Vitamin C und viel Pektin.Die reife Frucht gibt auf leichten Druck nach,sie kann dann noch einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.Die Früchte müssen gewaschen und anschließend geschält werden.Sie werden meist roh gegessen. Hierzu schneidet man sie wie eine Kiwi in zwei Hälften und löffelt sie aus.Die kleinen Kernchen kann man mitessen.
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Granadilla
Unter der leuchtend orangefarbenen,festen Schale der Granadilla befindet sich das saftige,geleeartige,äußerst aromatische Fruchtfleisch,das kleine braune,essbare Kernchen umhüllt.Die ovalen Früchte haben einen Durchmesser von 5-6 cm. Die Granadilla gehört zur Familie der Passionsfrüchte.Die Hauptproduzenten der Granadillas kommen vorwiegend aus Südamerika.Sie ist aber auch weit verbreitet in Australien, Neuseeland,Südafrika,Kenia,Indien,Taiwan,Hawaii,Kalifornien und anderen klimatisch geeigneten Gebieten.Granadillas sind reich an Kalium,Phosphor und Eisen,sowie den Vitaminen B1,B2,C und Provitamin A.Nach dem Kauf sind Granadillas noch gut 2 Wochen kühl lagerbar.Zum Rohverzehr kann man die Schale einfach mit den Fingern aufbrechen und das Fruchtfleisch mitsamt den Kernen auslöffeln.
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Granatapfel
Der Granatapfel,der sich im Orient allergrößter Beliebtheit erfreut und nach dem in Spanien Stadt und Provinz Granada benannt sind,ist die Scheinbeerenfrucht des 5-8 m hohen,immergrünen Granatapfelbaumes.Die gelbbraune bis dunkelrote Frucht ist groß wie ein Apfel und gekrönt mit 6 verhärteten Kelchblattzipfeln.Unter der etwa 5 mm dicken Schale der Frucht befindet sich das geleeartige Fruchtfleisch,das, unterteilt in mehrere Fächer,zahllose,von einer süß-aromatischen Samenschale umhüllte Kerne beherbergt.In der zweiten Jahreshälfte sind Granatäpfel ständig auf dem Markt; von Oktober bis Dezember aus Spanien und Italien,von Juni bis Oktober aus Israel und anderen Mittelmeerländern.Granatäpfel enthalten keine nennenswerten Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen.Nur einen relativ hohen Kalium und Phosphorgehalt kann man erwähnen.Vorsicht!Die in der Frucht befindliche Gerbsäure verursacht auf Kleidung bräunliche,kaum zu beseitigende Flecken.
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Grapefruit
Der Volksmund unterscheidet oft nicht zwischen Grapefruit und Pampelmuse.Pampelmusen sind mit einem Durchmesser von bis zu 25 cm und einem Gewicht von bis zu 6 kg die größten aller Zitrusfrüchte.Während Pampelmusen bei uns kaum importiert werden,wächst die Zahl der Grapefruit-Freunde ständig.Unterschieden wird bei Grapefruit zwischen den weißfleischigen,meist europäischen Sorten,die überwiegend etwas herber sind,den milden rosefarbenen Sorten und den ebenfalls lieblichen rotfleischigen Grapefruit.Die Grapefruit,aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Orange entstanden,wird heute in allen Zitrus-Anbauländern angebaut.Die wichtigsten Anbau- und Exportländer sind die USA mit 60% der Weltproduktion,alle Mittelmeerländer sowie Südafrika und Südamerika für Sommer-Grapefruit.Die Saison für Grapefruit ist ganzjährig.Mit dem Fruchtfleisch einer mittelgroßen Grapefruit kann man mehr als seinen Tagesbedarf an Vitamin C und rund ein Drittel seines Tagesbedarfs an Vitamin A decken.Darüber hinaus sind die Vitamine B1,B2,B6,Niacin,Fol und Pantothensäure enthalten.Die Mineralstoffe Calcium,Eisen,Kalium,Kupfer,Magnesium,Mangan, Phosphat und Zink machen den supergesunden Naturcocktail perfekt.
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Guave
Guaven wachsen an strauchartigen,3-6 m hohen Bäumen.Die apfel oder birnenförmigen Früchte haben einen Durchmesser von 3-12 cm.Ihre weiche,wachsartige Schale ist von gelber Färbung. Das Fruchtfleisch kann weiß,weißgrün,lachsfarben bis rötlich sein.Der Geschmack der herrlich duftenden Guave wird oft als eine Mischung von Birne,Quitte und Feige beschrieben.Ihr Anbau erfolgt in Südafrika,Südamerika,Mexiko,Indien und in einigen Mittelmeerländern.Guaven sind das ganze Jahr über erhältlich, in der Hauptsache aus Brasilien.Der Vitaminreichtum der Guave ist außerordentlich.Neben Vitamin C müssen die folgenden Inhaltsstoffe erwähnt werden:Pektin,Provitamin A,Vitamine der B-Gruppe,die Mineralstoffe Eisen,Calcium und Phosphor.Die druckempfindlichen Früchte sind kaum lagerfähig.Die Guave wird hauptsächlich als Frischobst verzehrt.Man kann sie wie Äpfel essen,wobei man sie aber am Besten schält.
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Heidelbeere
Kulturheidelbeeren wachsen im Gegensatz zu unseren heimischen Waldheidelbeeren an bis zu 2 m hohen,kräftigen Sträuchern.Ihre Beeren sind größer als die ihrer wild wachsenden Verwandten.Die Schale der Beeren ist blauschwarz, das Fruchtfleisch dagegen ist hell mit rötlichem Fruchtsaft. Beim Verzehr bekommt man daher kaum einen blauen Mund.Der Geschmack der Früchte ist süß-säuerlich mit feinem Waldaroma.Heidelbeeren wachsen vor allem auf der nördlichen Halbkugel von der Arktis bis in die Mittelmeerländer.Die ersten europäischen Beeren kommen Anfang April aus Spanien und lösen damit direkt die Versorgung aus der Südhalbkugel ab.Heidelbeeren sind besonders reich an Karotenen,die das Immunsystem und die Körperzellen gegen Bakterien und freie Radikale panzern.Ebenso bedeutend ist die Konzentration an Vitamin C.Außerdem enthalten Heidelbeeren viel Tannin (Gerbstoff).Die ungewaschenen Früchte lassen sich bei niedrigen Temperaturen einige Tage im Kühlschrank lagern.
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Himbeere
Die herrlich saftigen und süßen Himbeeren wachsen an bis zu 2 m hohen dornigen Halbsträuchern.Die meisten Sorten der runden und länglichen Himbeere sind von intensiv roter Farbe. Unter den heimischen Obstarten ist ihr Aroma einzigartig.Das natürliche Verbreitungsgebiet der Himbeere ist riesig.Sie wächst wild im mittleren und nördlichen Europa,in Asien und im nordöstlichen Nordamerika.Fast überall,wo sie verbreitet ist, wird sie auch erwerbsmäßig angebaut.Die Saison für Himbeeren geht von Juni bis September.Die besonders aromatischen Waldhimbeeren werden gewerblich gesammelt.Unsere Märkte werden hauptsächlich durch die heimische Produktion beliefert.Zu den Inhaltstoffen der Himbeere zählen:Zucker,Fruchtsäuren,Pektin, die Mineralstoffe Kalium,Calcium und Phosphor,Provitamin A und die Vitamine B1,B2 und C.Die Himbeere ist leicht verderblich. Eine längere Aufbewahrung dieser Weichfrucht ist deshalb nicht ratsam.Sie eignet sich aber sehr gut zum Einfrieren.
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Jackfrucht
Die Jackfrucht ist eine unförmige, bis zu 90 cm lange und 50 cm breite Frucht,die sich aus den weiblichen Blüten des Jackbaumes entwickelt und bis zu 40 kg wiegen kann.Sie besitzt eine harte,grüne oder gelbe,warzige Schale und verbreitet bei Reife einen leicht unangenehmen Geruch.Im Inneren der Schale befinden sich viele sechseckige,taubeneigroße,nach Ananas und Banane duftende Einzelfrüchte.Ihr hell oder goldgelbes Fruchtfleisch ist saftig,feinfaserig und angenehm süß.Der Geschmack erinnert an Feigen oder entfernt an milden Honig.Heimat der Jackfrucht sind die Regenwälder der westlichen Küstengebirge Vorderindiens.Fruchtimporte erreichen uns auf dem Luftweg aus Thailand,Malaysia und Brasilien in kleinen Mengen das ganze Jahr über.Der essbare Teil der Frucht weist einen hohen Eiweiß und Kohlenhydratanteil (ca. 15% Zucker) sowie die Mineralstoffe Kalium,Calcium,Phosphor,Eisen und das Provitamin A auf.Man sollte sich nicht von dem für uns Europäer unangenehmen Geruch abschrecken lassen und beim Verzehr auf die geschmacklich besten Fruchtpartien um den Kern herum beschränken.Da die Jackfrucht sehr kälteempfindlich ist,muss auf die richtige Lager Temperatur geachtet werden.Bei 13C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 90-95% lässt sie sich mehrere Wochen lagern.Die Jackfrucht kann sowohl frisch in Fruchtsalaten und zu Eiscreme als auch gekocht und gebraten verzehrt werden.
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Johannisbeere rot
Johannisbeeren wachsen an winterkahlen,1-2 m hohen Sträuchern.Die in Trauben zusammensitzenden Beeren sind 5-10 mm groß,rund,glatt,meistens rot bis dunkelrot,mit mehr oder weniger herb-säuerlichem Aroma.Im Innern befinden sich kleine Samenkörner.Die Heimat der Johannisbeere ist Nordosteuropa und Nordwestasien.Anbau erfolgt in allen Ländern der gemäßigten und kalten Zone der nördlichen und südlichen Halbkugel.Erntezeit in Deutschland ist von Anfang Juni bis Ende August.Importe kommen hauptsächlich aus Holland und Belgien.Wertvolle Inhaltsstoffe sind:Kalium,Calcium,Phosphor,viel Pektin,reichlich Fruchtsäuren,besonders Zitronensäure und vor allem Vitamin C. Rote Johannisbeeren gehören zu den säurereichsten Früchten und liefern wichtige Ballaststoffe.Johannisbeeren eignen sich nicht zu langer Lagerung.Johannisbeeren,von den Stielen gelöst und gewaschen,sind eine beliebte säuerlich-erfrischende Frucht für den Rohgenuss.
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Johannisbeere schwarz
Schwarze Johannisbeeren sind die Früchte eines bis 2 m hohen Strauches.Die Beeren sind 5-10 mm groß und wegen ihres hohen Anthocyan-Gehalts in der Schale schwarz-violett gefärbt.Die Heimat der schwarzen Johannisbeere ist in Mittel- und Osteuropa sowie in einigen asiatischen Ländern.Anbau findet in den Ländern der gemäßigten Zone statt.Reifezeit der Beeren aus Deutschland ist Juli/August.Beträchtliche Importe kommen aus Polen,Holland und Frankreich.Schwarze Johannisbeeren sind reich an Kalium,Calcium,Phosphor,Pektin und Fruchtsäuren. Ungewöhnlich hoch ist der Gehalt an Vitamin C.Vom gesundheitlichen Standpunkt aus ist die Schwarze Johannisbeere die wertvollste Beerenobstart.Schwarze Johannisbeeren sind nur beschränkt lagerfähig.
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Kaki
Der Kaki hat eine intensive,von gelborange bis tiefrot leuchtende Farbe.In ihrer Beschaffenheit ähnelt die Kaki einer Tomate.Unter der dünnen Haut steckt ein geleeartiges Fruchtfleisch mit 8 bis mehr Kernen.Ihr süßes,birnen und aprikosenartiges Aroma entfaltet die Kaki erst im überreifen Zustand,dann hat das Fleisch seinen hohen Gehalt an Gerbstoff (Tannin) verloren und damit seine zusammenziehende Wirkung. Eine besonders schmackhafte Sorte unter den Kaki-Früchten stellt die Neuzüchtung Sharon dar,geschmacklich erinnert diese Kernlose an Quitte,Birne und Aprikose.Die Heimat der Kaki ist in Japan,wo sie zu den beliebtesten Früchten überhaupt zählt. Die Kaki ist als rasche Energiequelle brauchbar,sie enthält 13-19 % Glucose und ist zudem reich an Vitamin C und insbesondere an Provitamin A.Letzteres wird für Haut und Augen benötigt.Eine Kaki deckt in dieser Hinsicht beinahe den Tagesbedarf eines Erwachsenen.Noch feste Kakis können im Kühlschrank 2 bis 3 Wochen aufbewahrt werden,bei reifen Früchten ist das anders,sie sollten schnell verbraucht werden, da sie sonst mit zunehmender Reife matschig werden.Die Kaki ist ein Beispiel dafür,dass nicht immer das Aussehen einer Frucht den Geschmack bestimmt.Die Kakifrucht ist nämlich erst im überreifen Stadium am geschmacklichen Zenit angelangt,was wohl zu der anfänglichen Ablehnung dieser Frucht gegenüber beigetragen hat.Kakis verzehrt man roh und ohne Schale.Der Eigengeschmack wird durch Zugabe von etwas Zitronensaft positiv unterstützt.
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Kaktusfeige
Kaktusfeigen oder auch Kaktusbirnen nennt man die ovalen,essbaren Beerenrüchte der Opuntien.Unter ihrer stacheligen Haut befindet sich ein zartsüßes,saftiges Fruchtfleisch.Die Schale weist,je nach Reifegrad,eine grüne, rötliche,lachsfarbene,gelbe oder tiefbraune Farbe auf.Sie ist besetzt mit kleinen,warzenartigen Erhebungen,auf denen zahlreiche feine,fast unsichtbare Stachelhärchen sitzen.Das erfrischende,fein säuerlich schmeckende Fruchtfleisch ist gelborange bis rot,durchsetzt mit kleinen,essbaren Kernen.Der Geschmack ist süß bis leicht säuerlich und erinnert an den der Birne.Hauptlieferant für unsere Märkte ist Italien (Juli bis November),daneben liefern noch viele andere Länder wie Israel, Spanien,Südafrika usw. die somit ganzjährig erhältliche Frucht.Wertgebende Inhaltsstoffe der Kaktusfeige sind:7-10 % Zucker,die Mineralstoffe Kalium,Calcium,Magnesium und Phosphor, Vitamine der B-Gruppe und ein verhältnismäßig hoher Gehalt an Vitamin C.Zum Essen wird die Kaktusfeige der Länge nach halbiert und einfach ausgelöffelt.
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Karambola
Die Karambola ist eine längliche Frucht von 7-12 cm mit scharfkantigen Längsrippen.Schneidet man die Frucht in Scheiben,entstehen sehr dekorative Sterne.Die Farbe ist durchscheinend grünlichgelb,bei Vollreife kräftig gelb,glatt und wachsartig.Das knackige,saftige Fleisch ist aromatisch süßsäuerlich und von intensivem Duft.Die Karambola ist in Südostasien beheimatet.Aus Malaysia,Israel,Brasilien und Thailand kommt sie ganzjährig auf unsere Märkte.Die Karambola ist reich an wichtigen Mineralstoffen wie z. B. Calcium, Magnesium,Phosphor,Eisen,Provitamin A und Vitamin C.Karambolas sind erfrischende Früchte für den Rohverzehr.
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Kirsche
Die zum Steinobst zählenden Kirschen wachsen an bis zu 20 m hohen Bäumen.Jeder kennt sie.Die rundlichen Früchte sind verschiedenfarbig:gelb,rötlich bis fast schwarz.Der Fruchthandel unterscheidet zwischen Süßkirschen,Sauerkirschen und süßsauren Bastardkirschen,wobei letztere weniger von Bedeutung sind.Die Heimat der Kirsche ist das gesamte europäische und asiatische Festland.An der Entstehung der zahllosen zeitgenössischen Kulturformen sind in der Hauptsache die Vogelkirsche und Wildformen der Sauerkirsche beteiligt gewesen.Kirschen werden heute weltweit in der gemäßigten Zone angebaut.Europa ist mit 75 % an der Weltproduktion beteiligt, wobei Italien und Deutschland führend sind.Die Hauptsaison für Kirschen ist bei uns Juni/Juli.Im Wesentlichen sind Kirschen reich an Kalium,Phosphor,Eisen und den Vitaminen B1,B2,B6 und C.Kirschen,entsteint oder nicht,eignen sich sehr gut zum Einfrieren.Süßkirschen werden in der Hauptsache roh und frisch verzehrt,Sauerkirschen weniger.
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Kiwano
Die mit Gurken und Melonen verwandte Kiwano ist eine ca. 15 cm lange Frucht,die,wenn sie reif ist,leuchtend orangegelb gefärbt und mit warzenartigen Stacheln besetzt ist.Im unreifen Zustand ist die Kiwano grün.Das geleeartige,dunkelgrüne Fruchtfleisch,in das zahlreiche Kerne eingebettet sind, erinnert im Geschmack an eine Mischung aus Banane und Limette mit einer leichten Gurkennote.Dieser köstlich erfrischenden Frucht könnte eine ähnliche Zukunft wie der Kiwi beschieden sein.Von Januar bis Juni kommt sie auf den europäischen Markt.Die Kiwano ist reich an Kalium und Magnesium.Im Kühlschrank hält sich die Frische der Kiwano nur kurze Zeit.Für den Frischverzehr schneidet man die Frucht in der Mitte durch und löffelt das Fleisch samt Kernen aus.Eine geschmackliche Verfeinerung erfährt dieses durch die Zugabe von Zitronensaft und Schlagsahne.Die Farbe und Konsistenz der Kiwano erinnert stark an Götterspeise.
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Kiwi
Die strauchartige Kiwipflanze wird meterlang und an Gerüsten oder Pfählen gezogen.Fast 70 kg Früchte hängen traubenartig an der Pflanze,je mehr,um so kleiner die Einzelfrucht.Die länglich-ovale Kiwi mit der rostbraunen, pelzig-behaarten Haut ist ca. 5-8 cm lang,hat ungefähr 5 cm Durchmesser und 65 bis 100 g Gewicht.Das Fruchtfleisch ist grasgrün mit weißer Mitte und vielen kleinen, schwärzlichen Samenkernen.Der köstliche Geschmack der Kiwi wird gerne als Mischung aus Stachelbeeren,Melone und Erdbeeren beschrieben.Die Heimat der Kiwi sind die hochgelegenen Waldgebiete Chinas und Taiwans.Schwerpunktmäßig wird sie heute in Neuseeland angebaut.Die saftigen Früchte,die in Deutschland,dem größten Absatzmarkt der Welt,kaum noch als Exoten gelten,sind das ganze Jahr über erhältlich.Von den Inhaltsstoffen müssen erwähnt werden:die Mineralstoffe Calcium,Kalium und Eisen sowie Vitamin C,aber auch Spurenelemente und Ballaststoffe.Beim Einkauf sollte man darauf achten,daß Kiwis nicht zu weich oder zu hart sind.Mittelharte Früchte haben einen optimalen Reifegrad und das volle Aroma.Im Kühlschrank sind Kiwis einige Tage haltbar.Als Frischfrucht genießt man Kiwis am besten gut gekühlt.
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Kumquat
Die Kumquat,bei uns nicht selten als Zierfrucht anzutreffen,ist die Frucht eines immergrünen,dornigen Strauches.Die Früchte sehen aus wie kleine Ausgaben von Orangen,stellen aber eine eigene Gattung dar.Sie sind die kleinsten bekannten Zitrusfrüchte überhaupt,weshalb sie auch als,Zwergorange,bekannt sind.Ihre Schale ist dünn und glatt, von gelber bis roter Farbe,aromatisch duftend.Die Schale der Kumquats ist zudem essbar.Zusammen ergeben die würzige Süße der Schale und der leicht säuerliche Orangengeschmack des Fruchtfleisches eine höchst interessante wohlschmeckende Geschmackskombination.Die im südöstlichen China und Indochina beheimatete Frucht wächst überall dort,wo auch Orangen gedeihen.In der Hauptsache wird sie aber in China,Japan,in Nord und Südafrika, Nord und Südamerika sowie in einigen Mittelmeerländern angebaut.Die Saison für Kumquats ist in den Herbst und Wintermonaten.Kumquats sind reich an Calcium und Vitamin C.Kumquats kommen unbehandelt in den Handel,so dass man die Schale unbesorgt,allerdings gewaschen,mitessen kann.Kumquats werden in der Regel als Frischfrucht samt Schale und Kernen gegessen.
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Limette
Limetten wachsen auf mit kurzen,scharfen Dornen bewehrten Sträuchern oder 4-5 m hohen Bäumen.Die runden Früchte sind 5-6 cm groß und haben eine dunkelgrüne bis grüngelbe glatte,dünne Schale.Das meist kernlose grünliche Fruchtfleisch der Limette ist fast doppelt so saftig wie das der Zitronen, hocharomatisch und stark sauer.Die Heimat der Limette ist der südostasiatische Raum,insbesondere Malaysia.Als kälteempfindlichste Zitrusart ist die Limette ein reines Tropengewächs.Limetten stehen uns das ganze Jahr über zur Verfügung.Das Fruchtfleisch der Limette ist reich an Kalium, Calcium und Phosphor sowie an Vitamin C.Wegen letzterem wurde sie früher von Seeleuten gegen Skorbut auf Reisen mitgenommen.Die Lagerfähigkeit der Limette ist deutlich schlechter als die der Zitrone.Die Schale schrumpft leicht,die Frucht verliert viel Wasser.Die Limette ist die,Zitrone der Tropen.Man kann die meist unbehandelte Schale und den im Kühlschrank gut haltbaren Saft genauso wie Zitronen verwenden.
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Limequat
Die Limequat ist eine Kreuzung aus Limette und Kumquat. Die Neuzüchtung ist weniger kälteempfindlich und robuster. Limequats wachsen wild an hohen,dornigen Sträuchern.Größe und Form verdanken Limequats ihren Vorfahren,den Kumquats oder Limetten.Unter ihrer dünnen,glatten,gelb bis grünen Schale befindet sich ein saftiges,leicht säuerliches, sehr erfrischendes Fruchtfleisch.Limequats werden in fast allen tropischen und subtropischen Ländern angebaut.Bei uns werden sie von Oktober bis April angeboten.Importe kommen aus Israel, den USA,Italien und Südafrika.Limequats sind reich an wichtigen Mineralstoffen und Vitamin C.Die Frucht sollte vorsichtig behandelt werden,sie ist druckempfindlich und wenig haltbar.Die Schale von Limequats ist essbar,da die Früchte unbehandelt sind,kann man sie auch unbesorgt mitessen.
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Litschi
Litchis wachsen büschelweise an halbhohen Bäumen.Die leuchtend roten bis braunen Früchte haben einen Durchmesser von 3-4 cm.Die Haut der Litchi ist spröde und von noppenartiger Struktur.Das unter der Schale sitzende saftreiche Fruchtfleisch ist weißlich,perlmuttartig durchschimmernd und von einem feinen,säuerlich-süßen,an Muskat erinnernden Geschmack.Im Inneren der Frucht befindet sich ein haselnussgroßer, ungenießbarer Kern.Die Litchi gilt in China als die feinste aller Früchte.Heute wird sie in vielen subtropischen Gebieten der Welt angebaut wie z. B. Asien, Südafrika,Madagaskar, Neuseeland,Brasilien,Israel.Die Frischfruchtimporte kommen von Anfang Dezember bis in den Sommer hinein auf unseren Markt.Hervorzuheben ist der hohe Vitamin-C-Gehalt der Frucht.Litchis sollten möglichst schnell verbraucht werden.Sie lassen sich im Gemüsefach des Kühlschranks aber einige Tage lagern.Litchis werden überwiegend roh verzehrt.
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Longan
Die mit der Litchi verwandte Longan ist eine auf bis zu 20 m hohen Bäumen wie Trauben in Büscheln wachsende Schließfrucht.Sie hat einen Durchmesser von ca.2,5 cm und eine bräunliche feste Schale.Das lieblich duftende Fruchtfleisch ist hellglasig wie das der Litchi.Es schmeckt angenehm aromatisch und leicht säuerlich.Im Inneren der Frucht verbirgt sich ein nicht eßbarer Kern.Die aus China stammende Frucht ist heute als Obst und Zierbaum in den Tropen der alten und neuen Welt verbreitet.Schwerpunkte des Anbaus liegen in Südchina, Taiwan und Indien,aber auch Hawaii und Israel.Frischfruchtimporte erreichen uns in unbedeutenden Mengen von Juni bis August aus Thailand und im Oktober aus Israel auf dem Luftweg.Ganzjährig werden sie in Konserven aus Taiwan und China importiert.Hervorzuhebene Inhaltsstoffe der Longanfrucht sind Zucker,Mineralstoffe wie z.B Kalium und ein hoher Vitamin C Anteil (56 mg%).Die frische Frucht sollte wegen der geringen Haltbarkeit möglichst schnell gegessen werden. Man kann sie bei niedrigen Temperaturen (1,5 C) im Kühlschrank aber einige Tage lagern.Bei Zimmertemperatur sind sie nur 1-2 Tage haltbar.Besonders lecker und erfrischend schmeckt die Frucht roh und leicht gekühlt,nachdem man die harte Schale entfernt hat.
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Mandarine
Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen.Meist sind sie nur mittelgroß,kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese.Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen.Das Fruchtfleisch ist zart,saftig,süß,aromatisch-orangeähnlich.
Heimisch ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen.Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut,so in allen Mittelmeerländern,aber auch in Nord und Südamerika,Südafrika, Australien und in ihrer südostasiatischen Heimat.Besonders interessante Inhaltsstoffe sind das Provitamin A,Vitamin C und reichlich Zucker,der die Mandarine zu einer der süßesten Früchte macht.Der Name der Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen und Kreuzungen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster Linie durch ihr Aroma und ihre dünne,leicht ablösbare Schale unterscheiden.
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Mango
Mangos sind die Nummer 1 bei den exotischen Früchten, wenn es um Geschmack,Aroma,Saftgehalt und Duft geht.Sie sind länglichrund bis nierenförmig mit glatter,ledriger Haut.Mangos kommen in den unterschiedlichsten Färbungen von grasgrün bis gelborange und leuchtend rot vor,ihr Fruchtfleisch ist leuchtend gelb,zart und saftig.Es umschließt einen schmalen, flachen Kern.Mangos schmecken süß,zugleich aber auch herb und pikant mit einem intensiven,köstlichen Aroma.Der Mangobaum,der 25 Meter Höhe erreichen kann,ist in Südostasien seit über 4 000 Jahren bekannt.Heute sind Mangos fast überall in den Tropen verbreitet und werden fast das ganze Jahr über zu uns exportiert.Neben relativ viel Calcium und Eisen und Vitamin C bieten Mangos von sämtlichen Obstarten den höchsten Anteil Provitamin A.Reife Mangos geben auf leichten Fingerdruck etwas nach.Sie müssen dann rasch verbraucht werden.Achtung: Mangosaft kann sehr schwer entfernbare Flecken in Textilien hinterlassen!Mangos eignen sich hervorragend für den Frischverzehr.
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Mangostane
Die Mangostane ist eine Königin der Früchte.Das Fruchtfleisch schmeckt erfrischend,mild süß-säuerlich und schmilzt auf der Zunge.Mangostane wachsen auf 12-15 m hohen Bäumen.Die rundliche,abgeplattete Frucht ist von violetter, weinroter bis braunroter Farbe.Die Schale ist dick,fest und ledrig.Das Fruchtfleisch besteht aus vier bis sieben mandarinenähnlichen Segmenten mit essbaren grünen Kernen.Heimat ist die Inselwelt des Malaiischen Archipels.Anbau in den südostasiatischen Ländern,in Mittelamerika und Brasilien.Die Frucht ist reich an Calcium und Vitamin C.Vorsicht, beim Aufschneiden der Schale tritt ein Saft aus,der nur schwer entfernbare,purpurfarbene Flecken verursacht!In erster Linie eignet sich die Mangostane zum Frischverzehr.
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Maracuja
Die Maracuja ist kugelförmig oder leicht oval,wiegt im Schnitt etwa 90 g,mit außen zitronengelbe,dicker Schale.Die Maracuja ist eine von vielen zur Familie der Passionsfrüchte gehörenden Arten.Ihr Ursprung liegt in den subtropischen bis tropischen Gebieten Afrikas.Heute wird sie in Südamerika, Australien,Neuseeland,Südafrika,Kenia,Indien,Taiwan,Hawaii und Kalifornien angebaut.Passionsfrüchte sind reich an Vitamin C, Eiweiß und Niacin.Passionsfrüchte können nach dem Kauf meist noch 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.Sie eignen sich gut zum Frischverzehr.
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Minneola
Minneolas erfreuen sich steigender Beliebtheit. Entstanden ist die Frucht,die man zu den besten ihrer Art zählt,aus einer Kreuzung von Duncan-Grapefruit und Dancy-Tangerine.Charakteristisch ist ihre Glockenform,die sich durch den höckerartig ausgebildeten Stengelansatz bildet.Die Minneola ist sehr saftreich,zartfleischig und kernarm.Die leichte Schälbarkeit stammt von der Tangerine,der kräftige aromatische Geschmack von der Grapefruit.Minneolas erreichen uns hauptsächlich aus Israel,Zypern,Spanien,Argentinien, Südafrika,Uruguay,den USA sowie aus der Türkei von Dezember bis September.Die Minneolas ist reich an wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen (Kalium,Karotin,Vitamin C)Minneolas eignen sich hervorragend zum Frischverzehr.Wegen ihrer natürlichen Verpackung und leichten Schälbarkeit sind sie besonders praktisch für unterwegs.
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Nashi
Nashis zählen wie unsere heimischen Äpfel und Birnen zu den Rosengewächsen.Sie werden auch als japanische oder asiatische Birnen bezeichnet.Grundsätzlich unterscheidet man zwei Fruchttypen:der chinesische Typ ähnelt eher einer Birne, der japanische Typ ist apfelförmig.Nashis haben eine dünne, gelbe bis hellgrüne genießbare Schale und helles,saftiges Fruchtfleisch mit vielen Steinzellen.Das Fruchtfleisch schmeckt birnenartig und süß.Im Gegensatz zum schmelzenden Fleisch europäischer Birnen weisen Nashis aber ein festes Fleisch auf, das mehr Richtung Apfel tendiert.Die Heimat der Nashi liegt in China,Korea und Japan.Insbesondere in Japan hat man sich um eine intensive Züchtungsarbeit gekümmert,das kam der Sortenvielfalt zugute.Erst seit den 60er Jahren wird diese Frucht auch in Deutschland angeboten,ihren festen Platz auf dem Markt hat sie sich aber erst jetzt erobert.Unsere Hauptlieferanten sind Japan (Oktober-Januar),Korea (Oktober-Mai) und Neuseeland (Februar-August).Angeschnittene Nashis werden wie Äpfel und Birnen an der Luft schnell braun.Nashis werden als Frischobst gegessen.Man kann sie schälen oder es sein lassen.Vorsichtig geschält,sind sie aber noch saftiger und süßer.Gekühlt schmecken sie sehr erfrischend.
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Nektarine
Nektarinen besitzen eine glatte,attraktive,rötlich glänzende Fruchthaut,haben festes,meist gelbes,seltener weißes Fruchtfleisch,welches süß oder pikant säuerlich schmeckt und eine gute Steinlöslichkeit.Bemerkenswert ist die Fülle an Saft und Aromastoffen.Es gibt verschiedene Theorien über die Entstehung der Nektarine.Einmal soll es sich bei ihr um eine Mutantion des Pfirsichs, ein andermal um eine Kreuzung von Pfirsich und Pflaume handeln. Erst durch bessere Züchtungen in den letzten Jahrzehnten,vornehmlich in den USA,erlebte sie ihren geschmacklichen und kommerziellen Aufschwung.Die Inhaltsstoffe von Nektarinen sind dieselben wie die von Pfirsichen.Besonders hervorgehoben wird meistens der Gehalt an Karotin (Provitamin A).Nektarinen wirken entwässernd und verdauungsfördernd.Die Nektarine ist sehr stoß- und druckempfindlich.Die Verwendung erfolgt wie beim Pfirsich:Die Frucht wird roh mit Schale genossen.
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Orange
Orangen wachsen an 3-8 m hohen Bäumen.Sie sind je nach Sorte kernhaltig bis kernlos.Ihr Fruchtfleisch ist in 6-12 Segmente unterteilt und schmeckt süß-säuerlich,fruchtig und sehr aromatisch.Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Blond und Blutorangen,Blondorangen (u.a.Salustianas,Navel und Shamouti) haben,je nach Sorte,hellgelbes bis orangenes, Blutorangen (u.a.Sanguinelli,Washington Sanguines und Moro) orangenes bis tiefrotes Fruchtfleisch.Allen gleich ist der typisch köstliche Fruchtgeschmack und der hohe Saftanteil.Die ursprünglich aus China kommende Orange ist heute eine der weitverbreitetsten Früchte auf der Erde.Von November bis Mai sind die Hauptverkaufsmonate europäischer Orangen,von Juni bis Oktober liefert die südliche Erdhälfte die frische, vitaminreiche Frucht,die im Norden Deutschlands auch als Apfelsine bezeichnet wird.Die Orange hat den zweithöchsten Gehalt an Vitamin C unter den Zitrusfrüchten.Sie ist reich an Mineralstoffen wie z.B.Kalium,Calcium und Phosphor.Deshalb ist sie für die gesunde Ernährung besonders wertvoll.Schon eine Orange deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.Orangen kommen verzehrreif auf unsere Märkte und halten sich bei trockener,kühler und dunkler Lagerung oft mehrere Wochen.Orangen werden meist frisch gegessen.Aber auch frisch gepresster Saft ist besonders erfrischend und gibt Energie für den ganzen Tag.
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Papaya
Die Papaya,wächst traubenartig an bis zu 10 m hohen Bäumen.Papayas sind je nach Sorte rund,eiförmig,länglich oder birnenförmig mit einer dünnen,ledrigen,gelbgrünen bis goldgelben Schale.Das tiefgelbe,orange oder lachsrote Fruchtfleisch ist melonenartig süß und sehr saftig.Die pfefferkorngroßen Kerne im Inneren der Frucht werden nicht mitgegessen.Die Heimat der Papaya wird in Südmexiko vermutet. Heute werden Papayas vor allem in Mittel und Südamerika, Afrika,Australien und Indien angebaut.Auf dem europäischen Markt sind Papayas ganzjährig,größtenteils aus Kenia, Brasilien und Costa Rica und von der Elfenbeinküste,erhältlich.Die Papaya ist besonders reich an Provitamin A.Außerdem enthält sie unter anderem die Vitamine B1,B2,B5 und C sowie weiterhin das Enzym Papain,welches verdauungsfördernd wirkt.Das in der Frucht enthaltene,wirtschaftlich bedeutsame Papain ist ein exzellenter Fleischzartmacher.Papayas eignen sich hervorragend zum Rohverzehr.Da Papayas wenig Fruchtsäure enthalten,empfiehlt es sich,immer etwas Säure,z.B.Limettensaft,zur Aromatisierung hinzuzugeben.
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Passionsfrucht
Es gibt 400 Arten der Gattung,von denen einige zauberhaft schöne Blüten hervorbringen.Die Früchte der verschiedenen Arten sind unterschiedlich groß,rund,oval,in der Farbe gelblich,weinrot,purpurviolett bis dunkelbraun.Die schrumpel-schalige Frucht besitzt ein großes Kerngehäuse,das neben zahllosen schwärzlichen Kernen eine weiße bis gelbliche, geleeartige Masse enthält.Die Passionsfrucht schmeckt erfrischend süß-säuerlich und hat ein ausgesprochen exotisches Aroma.Die Heimat der verschiedenen Arten der Passionsfrucht(u. a. Granadilla und Maracuja) sind die Länder Mittel und Südamerikas.Angeboten werden Passionsfrüchte hier zu Lande hauptsächlich im Frühsommer und Sommer.Die übrige Zeit des Jahres kommen Früchte aus Kenia und Südamerika zu uns.Passionsfrüchte sind reich an Vitamin C,Eiweiß und Niacin. Nach der Ernte schrumpft die Passionsfrucht ein.Dies ist jedoch kein Zeichen von Verderb,sondern ein Zeichen des Nachreifens. Die Frucht wird voller und süßer im Geschmack.Passionsfrüchte können nach dem Kauf meist noch 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.Zum Rohverzehr werden die Früchte halbiert und das Fruchtfleisch herausgelöffelt.Die Kerne werden mitgegessen.
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Pepino
Die Frucht des Mellowstrauches ist eine 8-15 cm lange und halb so dicke Beere,deren Form ausgesprochen variabel ist und von bananenförmig bis tomatenförmig reicht.Die Schale ist cremefarben mit dunkelroten bis violetten Streifen.Das Fruchtfleisch ist cremegelb bis lachsfarben,sehr saftig und angenehm duftend.Geschmacklich ähnelt sie einer Mischung aus Melone und Birne,sehr süß,aber nicht ganz so ausgeprägt. Beheimatet ist die Pepino in den warmen,hochgelegenen Gebirgstälern Perus und Kolumbiens.Sie wird heute aber in nahezu allen Südamerikanischen Ländern angebaut.Importiert wird die Frucht hauptsächlich aus Peru (Juli bis Januar),Chile (Februar bis August) und aus Neuseeland (Januar bis Juni).Pepinos haben einen Zuckergehalt von 4-8% und einen hohen Gehalt an Provitamin A und Vitamin C (35-70 mg%)Man sollte Pepinos erst verzehren,wenn die Fruchtfarbe von grünlich auf cremefarben übergegangen ist und die Frucht auf leichten Druck nachgibt.Nach dem Aufschneiden verfärben sich Pepinos schnell. Sie sollten deswegen erst kurz vor dem Verzehr zerteilt werden.Man ißt sie am besten roh und leicht gekühlt mit oder ohne Schale und entfernt die Kerne.
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Pfirsich
Pfirsiche werden unterschieden in Früchte mit samtartiger,flaumiger Behaarung mit entweder leichter oder schwerer Steinlöslichkeit,wobei erstere meist die weißfleischigen frühen und mittelfrühen,letztere die späteren, gelbfleischigen Sorten stellen.Früchte mit glatter Haut sind Nektarinen.Die Pfirsichfrucht ist rundlich mit einer deutlichen Längsfurche,die seidig behaarte Schale ist von gelber bis roter Färbung.Das saftig süße und höchst aromatische Fruchtfleisch, das einen harten Kern einschließt,macht den Pfirsich zu so einer beliebten Frucht.Der Pfirsich stammt aus China.Anbau erfolgt in allen Ländern der Erde mit warm-gemäßigtem Klima,im subtropischen Sommerregengebiet wie in höheren Lagen der Tropen.Als Pfirsichgarten Europas gilt Italien.Die Einfuhrsaison beginnt Mitte Mai mit spanischen Pfirsichen,von Juni bis September wird die bescheidene inländische Produktion tatkräftig unterstützt von Einfuhren aus Italien und Griechenland.Im Winter bis März beliefern uns Südafrika, Argentinien und Chile.Der saftige Pfirsich ist voller Aromastoffe niedrigem Gehalt an Faserstoffen.An Inhaltsstoffen sind weiterhin zu nennen:Calcium,Phosphor,Kali und Eisen, Provitamin A,Vitamin B1,B2 und C.Als Nahrungsmittel ist der Pfirsich hoch einzuschätzen.Pfirsiche sind stoß und druckempfindlich.Ihre Lagerfähigkeit ist begrenzt.Pfirsiche werden hauptsächlich roh verzehrt.
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Pflaume
Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor,welche sich,teils nur geringfügig,durch Größe,Farbe,Form,Steinlösbarkeit,Saftgehalt, Aroma und Reifezeit unterscheiden.Die Urheimat der Pflaume ist Kleinasien.Anbauschwerpunkte liegen im Mittelmeerraum,in den Balkanländern und der Bundesrepublik.Die auf unseren Märkten angebotenen Überseepflaumen stammen hauptsächlich aus Südafrika und Chile und sind von Dezember bis April erhältlich.Die europäische Pflaumenernte beginnt mit Lieferungen aus Italien, Frankreich und Spanien ab Mai,während die einheimische Ernte von Juli bis Oktober anfällt. Hauptsorten
Die Pflaume (Rund- oder Eierpflaume) hat eine rundliche Form und ist meist mit einer deutlichen Kernnaht versehen.Sie sind oft nicht gut kernlöslich.Ihre Hauptfarbe ist blau bis violett, es gibt aber auch rote und gelbe Sorten.Das Fruchtfleisch ist überwiegend gelb gefärbt.
Als Japanische Pflaume bezeichnet man vor allem die in den Wintermonaten aus der südlichen Erdhalbkugel zu uns kommenden Sorten.Sie sind ausgesprochen großfrüchtig,rund oder rund-oval mit glänzend roter oder gelber Haut.Ihr Fleisch ist weicher und saftiger als das der europäischen Pflaumen.
Die Zwetsche (Zwetschge) ist länglich mit spitzen Enden,meist mit tiefdunkelblauer Haut und gelbem Fruchtfleisch und gut steinlösend.Durch ihr festes,aromatisches Fleisch eignet sie sich außer zum Frischverzehr auch sehr gut zum Kochen,Backen und Einmachen.
Die Reineclaude ist kugelförmig,die grüngelbe Haut mit rötlichem Schimmer umschließt das grünlichweiße,äußerst aromatische und süße Fruchtfleisch.
Die Mirabelle ist kleinfruchtig,kugelig,von gelber Farbe mit roten Wangen oder Pünktchen.Mit ihrem festen gelben und recht süßen Fruchtfleisch eignet sie sich sehr gut zum Kochen.
Bei einzelnen Vitaminen hat die Pflaume keine Rekorde zu melden.Aber das Gesamtangebot macht's!Außer den Vitaminen A,C und Biotin enthält diese Steinfrucht sämtliche B-Vitamine.Eine Pflaume ist eine Vitamin-B-Pille aus der preiswerten Apotheke Natur.Pflaumen sind eine erfrischende Köstlichkeit zum Rohverzehr.
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Physalis
Die Kapstachelbeere zeichnet sich durch die einzigartige Verpackung jedes einzelnen Früchtchens aus.Die hellbraune, lampionähnliche Hülle,der vergrößerte Blütenkelch,birgt im Inneren eine etwa kirschgroße Frucht.Die grünlichgelben bis leuchtendgelben,saftigen Beeren sind angenehm süß-säuerlich mit intensivem Aroma.Die Heimat der Kapstachelbeere ist die Andenregion zwischen Venezuela und Chile. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie am Kap der guten Hoffnung, dem Vorgebirge an der Südspitze Afrikas, eingeführt und fand dort großen Anklang, deshalb der Name.Hauptexportländer für Europa sind Kolumbien,Südafrika,Ecuador und Madagaskar.Kapstachelbeeren
sind das ganze Jahr über erhältlich.Kapstachelbeeren sind reich an Vitamin A,C und B sowie Phosphor und Eisen.Kapstachelbeeren sind auch sehr gut zum Tiefgefrieren geeignet.Kapstachelbeeren aus der Hülle lösen,waschen und roh verzehren.Die kleinen Samenkerne darf man mitessen.
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Pitahaya
Die Pitahaya-Frucht wächst an einem kuriosen Kaktus mit langen,dreikantigen Trieben und Zweigen.Auch die Frucht selbst ist von bizarr exotischem Aussehen.Sie ist oval bis eiförmig, ca. 10 cm lang.Auf der gelben Schale befinden sich kakteenartige Wülste und Auswüchse.Das weißliche gallertartige Fruchtfleisch enthält,gleichmäßig verteilt,zahllose schwarze Samen.Die Pitahaya,von der es auch noch eine rotgefärbte Art gibt,schmeckt erfrischend und einzigartig aromatisch.Man traut ihr zu,in die Fußstapfen der bekannten Exoten Mango,Ananas usw. zu treten.Die Pitahaya ist in den Tropen und Subtropen Südamerikas beheimatet.Das Hauptanbaugebiet ist Kolumbien,wo sie von der Küste bis in die Höhenlage angebaut wird.Kolumbien liefert sie von Dezember bis März und im Juli/August.Da eine Pitahaya zu 90 % aus Wasser besteht,kann man sie ohne Reue genießen.Pitahayas können bis zu 12 Tage an einem kühlen Ort aufbewahrt werden.Die Pitahaya ist eine ideale Frischfrucht; ihr einzigartiges, süßliches und erfrischendes Aroma entfaltet sie nur in rohem Zustand.
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Pomelo
Die Kreuzung von Pampelmuse und Grapefruit ist in Israel entstanden.Erste Lieferungen erreichten Deutschland im Jahre 1974.Seit 1978 stehen größere Mengen zur Verfügung.Importe erreichen uns aus Israel von Anfang November bis April und aus Südafrika von Juli bis September.Niedriger Kaloriengehalt und reichlich Vitamin C machen Pomelos,genauso wie Grapefruits,zu optimalen Vitamin-C-Spendern und auch zur Diätfrucht.Bei Zimmertemperatur halten die Früchte sich bis zu 2 Wochen.
Pomelos werden roh verzehrt,es empfiehlt sich,die Außenhaut der einzelnen Segmente vorher zu entfernen.
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Quitte
Quitten werden in Apfel und Birnenquitten unterschieden. Apfelquitten haben ein knorpelig-holziges,hartes,trockenes, mehr oder weniger rötliches Fruchtfleisch.Birnenquitten hingegen sind weicher und aromatischer mit hellrotem Saft. Größe und Gewicht variieren je nach Sorte,auch über 1000 g schwere Früchte sind keine Seltenheit.Die grüne bis goldgelbe Schale ist ledrig-hart und glatt.Ist die Quitte vollreif, leuchtet sie zitronengelb und ist mit einem leichten, selbstabfallenden Flaum bedeckt.Die Heimat der Quitte ist in Zentralasien.Neben unserem heimischen Anbau wird sie hauptsächlich in Spanien,Frankreich,Italien,den Niederlanden, Ungarn und auf dem Balkan geerntet.Die Erntezeit beginnt meist nach den ersten Nachtfrösten,also im September und November.Die Inhaltsstoffe der Quitte sind:Weinsäure,Apfelsäure,Zucker, Tannin,die Mineralstoffe Kalium,Calcium,Phosphor,Vitamin C und viel Pektin als ausgezeichnetes Geliermittel.Bei längerer Lagerung verfärbt sich das Fruchtfleisch braun.Auch sollte man Druckstellen vermeiden,da die Früchte dann sehr schnell faulen.Quitten sind hervorragend für die Verarbeitung zu Kompott,Gelee (aufgrund ihres hohen Pektingehaltes mit Schale verarbeiten) geeignet.
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Rambutan
Kastaniengroß bis 8 cm lang und 2-5 cm dick,besitzt die einzelne Frucht eine pergamentartige,an der Oberfläche gefelderte,weinrote Schale.Auf jedem Feld sitzen lange, wellige,wollig-weiche bis borstige,rote oder weiß-gelbe Haare oder Stacheln.Das Fruchtfleisch,exotisch duftend,ist milchig-weiß durchsichtig und saftig,ähnlich dem von Weintrauben und schmeckt wie diese süß-säuerlich.Der mandelähnliche Kern hängt fest am Fruchtfleisch.Rambutan ist ein echtes Tropengewächs und beheimatet in den feucht-warmen Gebieten Indiens,Vietnams und des Malaiischen Archipels. Mittlerweile wird er auch im tropischen Afrika,auf Madagaskar, in Costa Rica,Ecuador und Australien angebaut.Frischimporte erreichen uns aus Sri Lanka und Thailand.Die Frucht ist reich an wichtigen Mineralstoffen und Vitamin C.Zum Frischverzehr wird die Frucht seitlich leicht eingeschnitten und das Fruchtfleisch aus der Schale genommen.Eine geschmackliche Verbesserung erreicht man,indem man das Fruchtfleisch mit Zucker und Zimt oder Vanillezucker überstreut.Gut gekühlt servieren.
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Sapodilla
Die Sapodilla ist die Beerenfrucht eines immergrünen, bis 20 m hohen Baumes.Die Früchte hängen einzeln oder in Büscheln und sind hühnerei bis apfelgroß.Ihre Form geht von kugelrund bis spindelförmig.Unter einer dünnen,mit der Reife den Farbton wechselnden Schale befindet sich das weiche, schmelzende Fruchtfleisch.In ihm stecken lange,harte, ungenießbare Kerne.Im Geschmack erinnert die Sapodilla an unsere Birne,sie ist nur süßer.In Amerika gilt die Sapodilla als eine der besten Tropenfrüchte.Die Heimat des Sapodillabaums liegt im tropischen Zentralamerika.Auch heute wird er dort noch kultiviert.Obwohl ganzjährig verfügbar, wird die Sapodilla nur selten und in geringen Mengen auf unseren Märkten angeboten.Sapodillas enthalten viel Zucker und das zu den B-Vitaminen gehörende Nicotinamid.Die reife Frucht lässt sich im Kühlschrank gut einige Tage aufbewahren.Die Sapodilla kann nur vollreif gegessen werden,da sie vorher viel Gerbsäure und Milchsaft enthält.
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Satsuma
Die in der japanischen Provinz Satsuma gezüchtete gleichnamige Frucht wächst auf Sträuchern.Sie ist mittelgroß, eigentlich leuchtend rot,häufig aber grünlich schimmernd.Die etwas lederige Schale lässt sich leicht lösen.Das orangefarbene Fruchtfleisch ist zart,saftig,mit wenig Säure und einem guten Geschmack.Die Satsuma enthält nur wenig Kerne.Satsuma stammen aus Japan.Unsere Importe kommen vor allem aus Spanien und der Türkei.Im Sommer erreichen uns Lieferungen aus der südlichen Hemisphäre.Die Satsuma ist gegen Frost recht widerstandsfähig, und deshalb eröffnet sie auch die Zitrussaion mit spanischer Ware von Anfang Oktober bis Januar.Dann folgt die Clementine, dann erst die gewöhnliche Mandarine.Die Satsuma ist reich an wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen (Kalium,Karotin, Vitamin C).Wegen ihrer natürlichen Verpackung und leichten Schälbarkeit eignen sich Satsumas besonders gut zum Unterwegsverzehr.Satsumas werden vorwiegend frisch verzehrt.
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Stachelbeere
Stachelbeer-Sträucher werden bis 2 m hoch.Sie sind mit Dornen bewehrt und im Winter kahl.Die einzeln oder paarweise hängenden Stachelbeeren haben etwa die Größe von Kirschen.Ihre Schale ist glatt und fest und mit mehr oder weniger borstigen Flaumhaaren bedeckt.Reife Beeren sind von weißlich-grüner, goldgelber,oder hellbrauner bis roter Färbung.Die Früchte sind durchscheinend und mit weißlichen Streifen durchzogen.Das weiche,saftige Fruchtfleisch,voll mit kleinen essbaren Kernen, schmeckt je nach Reifezustand und Sorte sauer bis köstlich süß.Beheimatet ist die Stachelbeere in Eurasien und Nordafrika. Ihr Anbau erfolgt in allen gemäßigten Klimazonen der Welt. Hauptanbauländer sind die Bundesrepublik,Polen,England, Niederlande und Ungarn.Die Saison beginnt im Mai,steigert sich im Juni,fällt im Juli ab und ist bis September beendet.Reife Stachelbeeren weisen nach den Tafeltrauben den höchsten Zuckergehalt unter unseren einheimischen Beeren auf.Der angenehme säuerliche Geschmack ist auf den hohen Gehalt an Wein,Äpfel und Zitronensäure zurückzuführen.An wesentlichen Inhaltsstoffen sind noch zu erwähnen:Vitamin C,Pektin,Kalium, Natrium,Calcium und Phosphor.Stachelbeeren eignen sich sehr gut zum Tiefgefrieren.Reife,frische Stachelbeeren sind eine wahre Delikatesse.
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Sweetie
Die Sweetie ist eine interessante Novität auf dem Obstmarkt.Sie ist Anfang der 80er Jahre in Israel aus einer Kreuzung zwischen Grapefruit und Pampelmuse entstanden.Seit 1985 ist sie auch dem Bundesdeutschen bekannt und erfreut sich wachsender Beliebtheit.Sie ist groß und oval,wiegt ungefähr 300 bis 1500 g.Unter ihrer dicken,grünen bis gelben Schale steckt ein süß-aromatisches,festes Fruchtfleisch,das aufgrund sehr fester Segmenthäutchen nicht so schnell austrocknet.Die Sweetie schmeckt äußerst süß und aromatisch.Israel,der Entstehungsort der Sweetie,ist auch bisher der einzige Lieferant für den bundesdeutschen Markt.Die Angebotszeit reicht von September bis Mai.Die Sweetie hat einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt.Ihr ernährungsphysiologischer Wert ist mit dem der Grapefruit vergleichbar.Als Aufbewahrungsort empfiehlt sich die kühle Speisekammer.Sweeties werden verwendet wie Orangen und Grapefruits,also in erster Linie zum Frischverzehr,geschält oder gelöffelt.Frisch gepresster Saft schmeckt köstlich erfrischend.Auch für viele leckere Desserts,für Marmeladen usw. sind Sweeties geeignet.
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Tafeltrauben
Der Begriff Traube bezieht sich auf die charakteristische Wuchsform der einzelnen Beeren in einem traubenartigen Fruchtstand.Die Beeren sind rund,grünlich,gelb, bernsteinfarben,rot, blau bis schwarzblau.Im Gegensatz zu den, Weißen,enthalten die,Blauen,in der Schale den Farbstoff Anthocyan sowie im Allgemeinen mehr Gerbsäure im Fruchtfleisch. Bis zu fünf harte Samenkerne sind im Fruchtfleisch eingeschlossen.Die Wachsschicht auf der Schale entsteht durch den Wechsel zwischen der Luftfeuchtigkeit nachts und der Zufuhr warmer Luft am Tage.Kondensniederschlag verursacht jenen weißen,mehlartigen und abwischbaren Reif.Wenn dieser verdunstet,kommt es zur Wachsschicht,auch,Duftfilm,genannt.
Ursprünglich in Transkaukasien und Mittelasien beiheimatet, werden heute Reben in allen Erdteilen angebaut.Trauben gehören zu den wichtigsten Obstarten auf dem internationalen Früchtemarkt.Gut die Hälfte der Traubenernte wird in Europa produziert,wobei Italien,Griechenland und Spanien führend sind. Da die heimischen Reben fast nur für den Frischgenuss meist zu viel Säure enthaltende Keltertrauben liefern,lebt der deutsche Markt überwiegend von Importen,ca. 280 000 t/Jahr.Der weltweite Anbau von Tafeltrauben ermöglicht es dem Handel,sie das ganze Jahr über anzubieten.Die ersten sechs Monate des Jahres erhalten wir die Tafeltrauben der südlichen Hemisphäre, vorwiegend aus Südafrika,Chile und Argentinien.Von August bis Dezember beliefern uns die europäischen Weinbauländer.Der Höhepunkt der deutschen Einfuhren liegt im September und Oktober.Tafeltrauben sind sehr gesund,ihre Inhaltsstoffe höchst wertvoll.Seit langen Zeiten sind die dieser Frucht innewohnenden Heilkräfte bekannt.Sofort assimilierbare Kohlenhydrate wie Traubenzucker,ein rasch ins Blut gehender Energielieferant,wichtige Mineralstoffe wie Kalium,Calcium, Phosphor und Eisen,Eiweiß,Fruchtsäuren,Aromastoffe sowie viel Vitamin B und C sind in Trauben enthalten.Man verzehrt die vorher mit lauwarmem Wasser von Staub zu befreienden köstlichen und knackigen Tafeltrauben am besten roh.
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Tamarillo
Die Tamarillo, auch Baumtomate genannt,gehört zur Familie der Nachtschattengewächse,sie ist also eine nahe Verwandte unserer Tomate und Kartoffel.Die Tamarillo ist eine 8-10 cm lange,eiförmige Beerenfrucht mit glatter Schale.Ihr Fruchtfleisch kann gelb,rot oder dunkelpurpurrot sein und enthält zahlreiche essbare,weiche Samenkerne.Tamarillos haben einen leichtherb süßsäuerlichen Geschmack.Die Heimat der Tamarillo ist das nördliche Südamerika.Heute wird sie in vielen tropischen und subtropischen Regionen angebaut.In kleineren Mengen kommt sie das ganze Jahr über auf unsere Märkte.Tamarillos enthalten reichlich Vitamin C,sowie Calcium und Phosphor.Die Tamarillo ist reif,wenn sie auf leichten Druck hin nachgibt und ihre Farbe kräftig rot ist.Frische Tamarillos sollten bald verzehrt werden.Tamarillos eignen sich zum Rohverzehr,indem man sie wäscht,längs durchschneidet,je nach Geschmack mit Zucker oder Salz bestreut und auslöffelt.
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Ugli
Entstanden ist diese Zitrusfrucht aus einer Kreuzung zwischen Grapefruit,Orange und Tangerine.Die meist runde Frucht mit einem Durchmesser bis zu 16 cm besitzt eine rauhe, schrumpelig-höckerige,unregelmäßig gelbgrüne,dicke Schale. Diese Schale umschließt die Frucht recht lose.Das Fruchtfleisch ist orangegelb,schmeckt saftig-süß und enthält wenig Kerne.Die Heimat dieser Frucht ist Jamaica.Angebaut wird sie in mehreren südamerikanischen Ländern.Importe erreichen uns von Februar bis Juni.Der Gesundheitswert der Ugli entspricht im Wesentlichen der Orange,sie enthält viel Vitamin C und reichlich Mineralstoffe.Wie alle Zitrusarten unterstützt auch die Ugli das Immunsystem und beugt mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt Infektionskrankheiten vor.Uglis werden wie Grapefruit halbiert und ausgelöffelt.Oder die Frucht wird geschält und die leicht voneinander trennbaren Fruchtsegmente werden roh verzehrt. Frisch gepresst ist der Saft besonders köstlich.
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Wassermelone
Die Wassermelone kann 15 kg und mehr an Gewicht erreichen.Ihr Fruchtfleisch enthält noch mehr Wasser als das der Zuckermelone bis zu 95 %.In der warmen Jahreszeit ist die süßliche Wassermelone ein idealer Durstlöscher.Die Wassermelone wird heute weltweit angebaut:in Südeuropa,Nordafrika,im Süden der UdSSR,in den USA,in Südamerika,Japan,China,in den Tropen und Subtropen der ganzen Welt.Die wesentlichsten Importe kommen von Mai bis Ende September aus Spanien,Italien,Ungarn,Griechenland und in der Vorsaison aus Israel.Wassermelonen sind außerordentlich kalorienarm.Ihr Hauptwert liegt in der erfrischenden,durstlöschenden Wirkung.Mit Klarsichtfolie bedeckt,kann man die Schnittflächen der angeschnittenen Wassermelone mehrere Tage im Kühlschrank frisch halten.Wassermelonen eignen sich vor allem zum Rohverzehr.
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Zitrone
Die immergrünen Zitronenbäume werden bis zu 7 m hoch. Ihre Früchte,die ovalen bis eiförmigen Zitronen,sind meist an beiden Enden wulstig gebuckelt oder zitzenförmig ausgezogen.Sie werden 50-125 g schwer,ihre Schale ist rauh bis fast glatt und kräftig gelb gefärbt.Das Fruchtinnere besteht aus 7-10 Fächern, mit je nach Sorte unterschiedlichem Kerngehalt.Das sehr saftige, wässrige bis blassgelbe Fruchtfleisch schmeckt sauer und aromatisch.In China waren Zitronen bereits vor unserer Zeitrechnung bekannt.Da es Zitronen weder zu kalt noch zu warm mögen,gedeihen sie in den Subtropen und den gemäßigten Zonen am besten.Die Hauptanbaugebiete der Zitrone im Mittelmeerraum sind Italien,die Türkei,Griechenland,Israel,Zypern und Spanien.In Amerika sind es neben den USA auch Argentinien,Uruguay und Chile.Auch Südafrika gehört zu den bedeutenden Anbauländern.Die Zitrone enthält u.a.organische Säuren,in erster Linie Zitronensäure sowie,neben anderen Vitaminen,Vitamin C.Die Schale mit zahlreichen Öldrüsen ist reich an ätherischem Zitronenöl. Der Saft der Zitrone hat einen hohen gesundheitlichen Wert.Heißer Zitronensaft ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Erkältungen.Die Zitrone ist am wenigsten aus unseren Küchen wegzudenken,obwohl ihr Fruchtfleisch praktisch nicht verzehrt wird.Der feinsäuerliche Geschmack des Fruchtsaftes und die Würzkraft der Zitronenschale gibt vielen Gerichten erst den letzten Schliff.
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Zuckermelone
Melonen zählen als Früchte einjähriger krautiger Pflanzen eigentlich zum Gemüse,vom Konsumenten werden sie aber als Obst verzehrt. Zuckermelonen können die Größe eines Kopfes erreichen und bis zu 4 kg schwer werden.Im Innern haben sie eine Höhlung, in der,in drei oder mehr Fächer unterteilt,reiche platte,weiße Samen sitzen,die sich leicht herausschaben lassen.Die Herkunft der Zuckermelone gilt nicht als gesichert - entweder die subtropischen und tropischen Steppengebiete Afrikas oder Vorderasien und das südliche Asien.Anbau erfolgt in allen wärmeren Ländern,vor allem in den Mittelmeerländern Spanien, Frankreich,Portugal,Italien,Israel.Zuckermelonen sind ganzjährig im Angebot mit Hauptsaison im Sommer.Außereuropäische Importe erhalten wir je nach Saison aus Südafrika,Israel,Neuseeland, aus Ecuador,Mexiko,Chile und Kolumbien.Die Spitze teilen sich die Mittelmeerländer und Südamerika.
Zuckermelonen-Typen
Honigmelonen sind von leuchtend gelber Farbe.Ihre dünne,glatte Schale ist mehr oder weniger gerippt oder narbig gefurcht.Das Fruchtfleisch ist weißlich bis zartgrün.Ihr Name deutet es an: Die Honigmelone ist sehr süß,von köstlichem Aroma und sehr wohlschmeckend.
Die Netzmelone ist mittelgroß und plattrund.Ihre Schale ist von einem weißlichen,korkartigen Netz überzogen.Das orangene bis grüne Fruchtfleisch ist sehr aromatisch.
Galiamelonen sind eine große,bis zu 1,5 kg schwere Variante der Netzmelonen.Die Schale,leicht grün gerippt,ist von gelblicher Farbe.Das weißliche Fruchtfleisch ähnelt dem der Honigmelone. Die Galiamelone ist süß und aromatisch,das in der Konsistenz an Nektarinen erinnernde Fleisch zartschmelzend.
Kantaloupe-Melonen stammen ursprünglich aus Cantalupo bei Ascona in Italien.Kantaloupe-Melonen sind rund bis platt und relativ klein. Bisweilen sind die meist stark gerippten Früchte der echten Kantaloupe-Melone mit Warzen bedeckt,aber niemals genetzt.
Charentais-Melone zeichnet sich durch ihr sehr dunkles aprikosenfarbenes Fleisch aus.Die Schalenfarbe variiert von weißgrün über hellgelb bis sandgelb,meist durchzogen von dunkleren Streifen.Die glatte Haut ist durch Rippen deutlich markiert.Diese süßen und aromatischen Melonen sind die köstlichsten im Angebot.Ihr Geschmack erinnert an Papayas oder Ananas.
Ogen-Melonen zählen ebenfalls zu den Kantaloupen.Diese Züchtung aus einem israelischen Kibuz ist ziemlich klein (0,5-1 kg).Ihre Schale ist glatt und grünlich glänzend.Das weißlich- bis gelblichgrüne Fleisch schmeckt fruchtigaromatisch und leicht säuerlich.
Die Tendral-Melone ist die Schwester der Honigmelone.Sie ist wie ein Football geformt,dunkelgrün und stark in Längsrichtung genarbt.Das butterfarbige Fleisch schmeckt ähnlich dem der Honigmelone.
Melonen bestehen zu 90 % aus Wasser.Erwähnenswert ist ihr Gehalt an Zucker,Phosphor und Calcium sowie an Provitamin A und Vitamin C.Melonen sind heiß begehrte Durststiller.Grundsätzlich sollte man sie vollreif und kühl genießen.
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